Übersicht


Einzelcoachings

In der Vergebungsarbeit liegt der Focus darin, mit der eigenen Vergangenheit in Frieden zu kommen und im Leben einen neuen Standpunkt einzunehmen. Gerne führe ich Sie in die Radikale Vergebung (nach Colin Tipping) ein und begleite Sie in Einzelsitzungen durch Vergebungsprozesse.

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Die Vergebungszeremonie (ca. 3 Std.)

Verurteilen fällt uns leichter als vergeben – das wissen wir alle. Doch Vergeben erleichtert. Die Vergebungszeremonie, die auf einem indianischen Heil- und Vergebungsritual beruht, ist ein kraftvoller und wirksamer Weg, sich selbst und anderen zu verzeihen und dadurch inneren Frieden und Glück zu erlangen. Die Zeremonie ist nicht an eine Religion gebunden und weitgehend non-verbal, die Teilnehmer müssen keine privaten Erlebnisse oder Gefühle mitteilen.

In der Einführung dieser Veranstaltung lernen Menschen, die bereit sind zu vergeben, den wirksamen Ansatz der „Radikalen Vergebung“ kennen. Dann erhalten Sie Anregungen, schmerzhafte Ereignisse in einem neuen Licht zu sehen und sich aus dem Opfer-Täter-Denken zu befreien. In der Vergebungszeremonie wird die Bereitschaft zu einer heilsamen inneren Haltung alten Verletzungen gegenüber in

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Vergebungs-Workshop

Der Vergebungs-Workshop ermöglicht ein vertieftes Eintauchen in eigene Prozesse, die mit den Werkzeugen der „Radikalen Vergebung“ angegangen werden. Dabei werden Sie vertraut mit hinderlichen Mechanismen, die in Ihnen ablaufen. Sie erhalten Einblick in grössere Zusammenhänge und üben sich darin, unangenehme Situationen mit neuen Augen zu betrachten. Mit der Methode der „Radikalen Vergebung“ lernen Sie Ihre Widersacher als Lehrer schätzen und die Kraft der eigenen Wut zur inneren Transformation und zum Ausstieg aus der Opferrolle zu nutzen.

Vergebungs- und Selbstvergebungs-Zeremonien sowie Vergebungs- und Selbstvergebungs-Workshops biete ich auf Anfrage gerne für Gruppen an.

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Selbstvergebung

Der Selbstvergebungs-Workshop ist besonders geeignet für Menschen, die einen Hang zur Selbstkritik haben und hart mit sich ins Gericht gehen. In diesem Wochenend-Workshop erfahren Sie, wie viel Kraft in abgelehnten Anteilen unserer Selbst gebunden ist, und Sie erhalten Gelegenheit, Ihre Schattenseiten ins Licht zu bringen und zu integrieren. Es ist ein Wochenende voller Selbst-Erforschung und Selbst-Heilung mit dem Ziel, mehr Frieden und Ganzheit zu finden.

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Radikale Vergebung

Nichts vergiftet die Seele des Menschen so sehr, wie Hass, Groll und Ressentiments. Wer sich aufgrund von alten Verletzungen immer wieder als Opfer fühlt, dessen Lebensqualität ist beeinträchtigt. Viele Menschen beginnen zu realisieren, wie sehr sie durch eine unversöhnliche Haltung ihren Mitmenschen, vor allem jedoch sich selber, schaden. Vergeben können wäre die Lösung, doch wer das schon einmal versucht hat, der weiss, wie schwer das ist.

Eine Studie, die an der Seattle Universität in Washington/USA durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass die herkömmliche Art zu vergeben ein Prozess ist, der sehr lange dauern kann und bei dem Willensanstrengung kontraproduktiv wirkt: Je mehr man es will, desto weniger geht es.

Was den Schritt zur Vergebung so schwer macht, ist die Tatsache, dass gleichzeitig zwei Seiten im Menschen um die Vorherrschaft ringen: Der Wunsch zu vergeben und Frieden zu finden steht dem Bedürfnis nach Rechtfertigen und Verurteilen gegenüber. Je mehr ein Mensch sich als Opfer fühlt, desto schwerer wird es ihm fallen, vergeben zu können.

Ein besonders wirksamer und schneller Ansatz bietet die „Radikale Vergebung“ nach Colin C. Tipping. In Workshops, Vergebungszeremonien und in Einzelarbeit wird Menschen, die den Wunsch nach Versöhnung in sich spüren, ein Weg aufgezeigt, wie sie sich aus ihrer Opferrolle befreien und Frieden finden können. Die Tipping-Methode der Vergebung ist eine Synthese zwischen psychologischer und spiritueller Arbeit. Verschiedene „Werkzeuge“, die an den Kursen vermittelt werden, erlauben es, schnell wieder zum inneren Frieden zurückzufinden, wenn Alltagsereignisse uns herausfordern.

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Versöhnung und „Radikale Vergebung“

Vergebung ist ein Thema, das die Menschheit schon lange und immer wieder beschäftigt. Die Weltreligionen sprechen von Vergebung, aber auch in der Politik ist das Thema aktueller denn je. Das Jahr 2009 wurde von der UNO zum Internationalen Jahr der Versöhnung auserwählt.

Der in Amerika wohnhafte Englische Therapeut Colin C. Tipping, Autor von Ich vergebe. Der radikale Abschied vom Opferdasein (J. Kamphausen Verlag) ist über seine Arbeit mit Krebspatienten auf das Thema Vergebung gestossen. Er entdeckte, dass fast alle seiner Klienten nebst der Gewohnheit, in ihrem Leben Gefühle zu unterdrücken und zu verdrängen, eine deutliche Unfähigkeit hatten, ihren Mitmenschen zu vergeben. Nach eingehenden Studien begann er seinen Ansatz der „Radikalen Vergebung“ in Workshops und Zeremonien weiterzugeben. Später bildete er Coachs in dieser Arbeit aus. 2005 kam sein Buch in Deutsch heraus und fand grosse Beachtung. Bereits im Dezember 2005 gab es eine erste Ausbildung in Radikaler Vergebung in Deutschland.

Was die „Radikale Vergebung“ von der herkömmlichen Vergebung unterscheidet ist grundlegend. Da geht es nicht darum, etwas loszuwerden, zu vergessen oder abzulegen. Im Gegenteil: Wir werden eingeladen, schwierige Ereignisse genau zu betrachten, aber aus einer diametral anderen Perspektive. Dabei wird die Chance erkennbar, zerstörerische Energien alter Verletzungen in stärkende Kräfte zu transformieren, die uns den Weg zu mehr Klarheit, zu innerem Frieden und Freiheit weisen. Die Radikalität dieser Art der Vergebung zeigt sich in der Bereitschaft zu glauben, dass allen Geschehnissen unseres Lebens letztlich eine Vollkommenheit zugrunde liegt.

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